Monatstreffen am
Dienstag, 07. Juli 2026
um 19:00 Uhr
im Seminarraum des Umweltzentrums
Die Terminübersicht finden Sie hier
Verschiedene NABU-Gruppen im Kreisverband Fulda stellten ausgewählte Projekte vom 12. bis 21. Juni 2026 auf dem gemeinsamen Stand mit dem BUND auf der Sonderschau "Der Natur auf der Spur" in der Fuldaaue vor und boten verschiedenste Mitmachangebote für Jung und Alt an. Die Aktiven freuten sich über interessante Gespräche mit den Gästen und gaben fachkundigen Rat bei vielfältigen Fragestellungen.
Fotos: Dr. Berthold Langenhorst, Manfred Bender, NAJU Hessen, Annette Jacobs, Andrea Wissel, Anke Dorn-Kapfer
Copyright: NABU Fulda und Künzell
Hallo! Wir sind Nadine und Dirk und möchten mit euch zusammen die Natur entdecken!
Bei unserer Kinder- und Jugendarbeit im NABU Fulda und Künzell könnt ihr spannende Abenteuer erleben: Wir untersuchen gemeinsam Bäche und Teiche, entdecken Tiere und Pflanzen im Wald, machen
Wanderungen mit dem Förster im Oberroder Forst und erleben jedes Jahr die aufregende Batnight.
Besonders wichtig ist uns: Eure Ideen zählen! Gemeinsam können wir überlegen, was euch interessiert und welche Aktionen wir machen möchten.
Du bist mindestens 6 Jahre alt und hast Lust auf Natur, Tiere, Forschen und Abenteuer, dann mach mit — wir freuen uns auf dich!
Schreibt gerne eine Mail an [email protected] mit euren Wünschen, Anregungen und Fragen!

Freuen Sie sich auf einen interessanten, kurzweiligen Vortrag von Förster Bernd Morziol- Stelzer vom Forstamt Hofbieber.
Er ist in unserer Region Ansprechpartner wenn es um die Feuersalamander geht. Hier ist der Bestand noch nicht durch die Erkrankung befallen, die durch den aus Asien nach Europa gelangten Pilz Batrachochytrium salamandrivorans, kurz Bsal, ausgelöst wird.
So kann man die überwiegend nachtaktiven Tiere in größeren Laub- und Mischwaldgebieten mit naturnahen Bachläufen in der Rhön noch beobachten.
Wir freuen uns über rege Teilnahme und laden Sie herzlich in den Seminarraum des Umweltzenterums ein!

Erfahren Sie mehr über den geheimnisvollen Bewohner der Rhön, den kaum jemand zu Gesicht bekommt.
Diplombiologie Joachim Jenrich wird auch diesen Vortrag halten, der sicherlich auch für Kinder und Jugendliche interessant und spannend werden wird.
Wir freuen uns darauf, zahlreiche Gäste im Seminarraum des Umweltzentrums begrüßen zu können.

Bei einem Spaziergang in der frühlingshaften Natur durch die Kleingartenanlage Johannisau konnten 30 verschiedene Vogelarten gehört und mit dem Fernglas auch etliche Arten gesehen werden.
Lautstark bemerkbar machten sich die Nachtigallen, aber auch Zipzalp, Zaunkönige, Sperlinge, Amseln, Kuckuck und viele andere mehr.
Da das Brutgeschäft in vollem Gange war, waren die Vogeleltern gut beim An- und Abflug an den Nistkästen zu beobachten.
Es wurde natürlich auch akribisch gezählt, das Resultat ist hier zu finden. Weitere Impressionen hier

Es war ein spannender und informativer Abend, an dem Diplombiologe Joachim Jenrich wieder einprägsam und mit einer Prise Humor sein umfangreiches Wissen über den mittlerweile selten gewordenen Feldvogel erzählte.
Erfahren Sie hier mehr über das Rebhuhn, den Vogel des Jahres.

Die Natur freute sich - endlich war er da, der dringend benötigte Frühlingsregen. Dazu hatte er sich ausgerechnet den Sonntag mit dem Frühlingsmarkt ausgesucht, seit dem frühen Morgen plätscherte es.
Doch offensichtlich störte es niemanden, die BesucherInnen kamen zahlreich herbei geströmt, schon vor Eröffnung des Marktes bis zum Ende.
Es gab viele Fragen zu den Nistkästen: wer bewohnt sie, wann und wie oft sollten sie geputzt, wo sollten sie am besten aufgehängt werden und vieles mehr.
Das Hornissennest zog viele Blicke auf sich, Volker und Jana mussten viel erzählen. Auch die vorgezogenen Pflänzchen waren begehrt und ruck, zuck (fast) weg.
Zum Auf- und Abbau waren fleißige Helfer da, beides musste wegen des Regens flink gehen. Es war ein gelungener Tag.

Im Rahmen unserer Monatssitzung hat Martin Rieser einen Vortrag über die Tag- und Nachfalter in unserer Region gehalten.
Er berichtete über die große Vielzahl von Arten, die er in mehreren Einsätzen im Biotop Kohlgrund am Tag aber auch mit Spezialausrüstung in der Nacht beobachten und bestimmen konnte.
Sogar einige seltene Arten haben er und Peter Kaiser entdeckt, so z.B. ein Weibchen des Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläulings auf einer Blüte des großen Wiesenknopfes. Auch ein lichtscheuer Nachfalter, das Rote Ordenband, ließ sich kurz sehen. Ein Falter, der sich durch süße Anstriche, gerne mit etwas Alkohol angereichert, an Baumrinden anlocken lässt.
Viel Hintergundwissen zu Lebensweise und Ernährung der Raupen und ausgewachsenen Tiere rundeten den interessanten, mit vielen Fotos anschaulich gestalteten Vortrag ab.
Das kleine Biotop „Kohlgrund“, nahe Dietershausen gelegen, wurde 1980 – 1981 im Rahmen der FNO (Flurneuordnung, Flurbereinigung) angelegt. Der NABU Kreisverband Fulda (damals noch DBV - Deutscher Bund für Vogelschutz) hat das Biotop als erstes Schutzgebiet im Landkreis Fulda im Januar 1984 erworben. Da die NABU Gruppe Fulda und Künzell federführend eine lang geplante Sanierung des verlandenden Tümpels durchgeführt hat, ist es jetzt an der Zeit, die Arbeit des 2007 verstorbenen Alfred Krönung mit einer erneuten Kartierung zu würdigen, der Jahrzehnte lang sein „Haus-Biotop“ beobachtet und alle Sichtungen (Fauna und Flora) notiert hat. Aber auch um die Auswirkungen der erfolgten Maßnahme festzustellen, ist es wichtig, den Zustand nach der Sanierung zu dokumentieren.
Denn wer von Euch weiß, was dort „kreucht und fleucht“!?
Daher werden Naturkundige und Interessierte gesucht, die ein- oder mehrmals im Jahr das Biotop besuchen und ihre Sichtungen festhalten. Folgende Themen-Bereiche sollen unter die Lupe genommen werden:
- Vögel
- Amphibien
- Reptilien
- Schmetterlinge und Libellen
- Insekten
- Wildbienen/Hummeln/Wespen/Hornissen
- Pflanzen
Macht mit! Taucht ab in die Ruhe der Natur und entdeckt das Leben um Euch herum! Wir freuen uns auf Euch! Bei ernsthaftem Interesse meldet Euch unter der Mobilnummer 0175 69 55 780 bei Peter Kaiser aus Fulda, der dieses Projekt vereinsübergreifend organisiert.
Text und Bildmaterial: Peter Kaiser
Foto: Lothar Herzig