1. NABU KV Biotop Kohlgrund


20.12.2025 Baumfällarbeiten

Foto: Peter Kaiser
Foto: Peter Kaiser

Peter Hess und Peter Kaiser waren am Samstag von 10-16 Uhr im Kohlgrund aktiv und haben bei der Mauer für mehr Lichteinfall ins Biotop gesorgt. Ebenso wurden an der Südgrenze auf das  Nachbargrundstück ragende Äste entfernt.

 

In diesem Bereich gibt es aber noch Einiges an Arbeit, um für mehr Licht im Biotop zu sorgen. Aber auch auf das Nachbargrundstück ragende Bäume müssen entfernt werden.

 

Diese Arbeiten sind unumgänglich, um das Biotop in dieser Form zu erhalten und damit für typische Pflanzen und Tiere Lebensraum zu schaffen.

 

 



30.09.+01.10.2025 Teich-Sanierung

Die Verlandung eines Teiches ist ein ganz natürlicher Prozess, besonders dann, wenn es wenig Niederschläge gibt. Auch die beiden Sicker-Quellen, die den Teich mit Wasser speisen, „leben“ vom Regen im Umfeld des Biotops. Ziel war es, den Teich als eigenständigen Lebensraum zu erhalten, nicht nur für jegliche Art von Wassertieren und Libellen, sondern auch für Amphibien (Erdkröten und Grasfrösche), die jährlich eine gefahrenreiche, bis zu 2 km lange Wanderung auf sich nehmen, um dort abzulaichen. Während 2024 beide Teich-Bereiche auch im Sommer noch Wasser führten und tausende Kaulquappen sich bis zur Metamorphose entwickeln konnten, gingen 2025 ca. 13 Laichballen allein im hinteren Teich verloren.

Nach langer Vorarbeit wurde der Wunsch des ehemaligen Vorsitzenden Hans-Ulrich Sprenger nun in die Tat umgesetzt - die Sanierung des teils bereits verlandeten Teiches im Biotop Kohlgrund.

Zwei Verfahren wurden in Betracht gezogen: Schlamm-Absaugung durch ein Amphibien-Fahrzeug oder das Schlamm-Ausbaggern mit einem herkömmlichen Bagger.

Da der komplette hintere Teich, in dem im Februar 2025 noch viele Grasfrösche laichten, im Mai bereits verlandete und somit der komplette Grasfrosch-Laich verloren war, und auch Ufer-Bereiche des vorderen Teiches kein Wasser mehr führten, blieb nur das Ausbaggern des Teiches übrig. Denn für das Schlamm-Absaugen wird ausreichend Wasser benötigt, d.h. Schlamm und Wasser werden maschinell verquirlt, um die Masse absaugfähig zu machen.

Für die Arbeiten wurde die Fa. Reuss Garten und Landschaftsbau aus Kalbach beauftragt, die in den letzten Jahren für die AG Amphibien Fulda auch schon viele kleine Teiche für Gelbbauchunken, Kreuzkröten und für die Wiederansiedelung von Laubfröschen angelegt hat.

Nach 1,5 Tage war die „Schlamm-Schlacht“  beendet. Nun muß der Schlamm austrocknen, damit die Masse dann noch gleichmäßig verteilt und planiert werden kann.

Noch ähnelt der Teich einer Fluss-Schleife, daher hoffen wir auf einen nassen Winter. Eine Art Insel in der Mitte des Teiches wurde als Brutplatz-Angebot bewusst stehen gelassen. Die Sicker-Quellen und ihre Zuflüsse zum Teich blieben unberührt, nur aufstrebende Gehölze wurden im „Fluss-Delta“ (im Teich) manuell entfernt/gestutzt. Gemäß des Wunsches eines Natur-Experten wird dieser Quell-Bereich auch nicht mehr gemäht wie bisher.

 

Text und Fotos: Peter Kaiser

 

Bild 1: Ausbaggern des verlandeten hinteren Teiches
Bild 2: Nach Anschluß des hinteren mit dem vorderen Teich hieß es: Wasser kommt ...
Bild 3: Die Schlamm-Schlacht beginnt
Bild 4: Vorderer Teich nach dem Ausbaggern
Bild 5: Gerettete Teichmuschel beim Wiedereinsetzen
Bild 6: Juveniler Grasfrosch im hinteren bewaldeten Biotop-Teil
Bild 7: Adulter Grasfrosch bei der Benjeshecke
Bild 8: Jetzt Durchblick vom hinteren zum vorderen Teich
Bild 9: Vorher verlandet und zugewachsen, jetzt wieder miteinander verbunden ...
Bild 10: Teich ähnelt noch einer Fluss-Landschaft
Bild 11: Eine adulte Erdkröte testete als Erste die bearbeitete Fläche

Bild 12: vermutlich das Nest einer Haselmaus im Vogelnistkasten

Bilder 13-15: Impressionen im Biotop


11.-22. Juli 2025: vielfältige Aktivitäten

Foto: Peter Kaiser
Foto: Peter Kaiser

Neuer 3-Zonen-Plan für das Biotop Kohlgrund

 

Gemäß dem Vorschlag von W. Rieser (NABU-Mitglied und zertifizierter Naturführer) hat der NABU Fulda und Künzell, vertreten durch H.-U. Sprenger, R. Odenwald, R. Clobes und unterstützt durch P. Kaiser, am 11. Juli die große Wiese vor dem Tümpel mit einem Balkenmäher gemäht und Heu gemacht. Man hofft durch die zweimalige, jährliche Mahd die Vielfalt der Wiesen-Flora zu erhöhen. Tatsächlich erschienen auf einer kleinen Testfläche in 2024 nach dem Freischneiden bereits mehrere Kohldisteln, die vorher dort nicht vorhanden waren. Laut der Pflanzendatenbank NaturaDB (www.naturadb.de) nutzen 84 Wildbienen-, 48 Schmetterlings-, 19 Raupen-, 45 Schwebfliegen- und 6 Käfer-Arten diese Wildpflanze. Sie ist somit ein wichtiger Baustein für eine große Insektenvielfalt. Auch 2025 sind die Kohldisteln an gleicher Stelle wieder erschienen.

 


Die Sumpf-Zone (Zuflüsse der beiden Sicker-Quellen) mit vielen Pestwurzen soll zukünftig nicht mehr gemäht werden, um z.B. Schnepfen einen Lebensraum zu bieten.
Die restlichen Flächen, geeignet für Frühblüher, und auch wiederum die o.e. Wiese werden dann wie bisher üblich im Herbst gemäht.
Als großes Projekt steht noch die Teich-Sanierung aus, die bereits der ehemalige Vorsitzende H.-U. Sprenger geplant und bei der UNB beantragt hat.

 

Ich „hab`Rücken“ und Blasen an den Händen - ein humorvoller Einsatzbericht vom Sonntag, 13. Juli 2025


Heu machen, gemäß anno dazumal, das war das heutige Motto am heiligen Sonntag. Aber auch in der Landwirtschaft wird sonntags gearbeitet. Also, keine Ausreden.
2 Tage zuvor war die Fläche mit einem Balkenmäher gemäht und das Mähgut gleichmäßig verteilt worden. Die angekündigte Hitzewelle von nie dagewesenem Ausmaß blieb aus, es hatte nachts sogar etwas geregnet. Somit sollte das Heu heute unbedingt gewendet werden.
Ausgerüstet mit einer Qualitäts-Spatengabel von Fis...., also eigentlich gut gerüstet, fuhr ich ins Biotop.
Der Anfang verlief planmäßig, schließlich wollte ich spätestens nach 2h zurück sein. Auch war die Arbeit nicht eintönig. Zuerst lief mir dieselbe, einzigartig gezeichnete Erdkröte über das Gras, die wir schon bei der Mahd entdeckten. Werde ich kontrolliert? Kaum war sie weg, folgte ein Grasfrosch, dem ja das Gras abhanden gekommen war. Ich zeigte ihm den Weg ins hohe Gras und weg war er. Das tolle Nachweisfoto hat das Smartphone nicht gespeichert; die Technik hat den Geist bereits jetzt schon aufgegeben.
Nach einem Drittel der Fläche meldete sich der Rücken. Die Spatengabel war zu kurz; auch wickelte sich das Mähgut oft um den Stiel der Gabel und mußte ständig abgestreift werden. Als Ingenieur fielen mir sofort Verbesserungsvorschläge ein: Ein viel längerer Stiel, so daß ich mit geradem Rücken das Heu wenden kann. Und viel längere Zinken, so daß das Mähgut ungehindert wieder abgleitet. Aber das werden unsere Urahnen bei einer echten Heugabel sicherlich schon umgesetzt haben. Nichts mit einem einträglichen Patent.
Meine Verschnaufpausen kamen immer öfters, das Ende der Fläche dagegen kam einfach nicht näher.
Zwischendurch klopfte es laut. Ich weiß bis jetzt nicht, welche Holztür ich hätte öffnen sollen, und für wen. Bevor mein geistiger Zustand schlimmer wurde, also weiter. Endlich erreichte ich die Insel mit den Kohldisteln. Das Ziel war also nicht mehr weit; Endspurt! Nach ca. 3h war ich am Eingang zur Wiese angekommen. Schnell noch ein Nachweisfoto meines Tuns, wobei es irgendwie so aussah, wie vorher.
Beim Vorbeigehen an der Mauer sah ich etwas huschen. Fata Morgana oder eine winzige Echse? So setzte ich mich ins Gras, denn stehen konnte ich nicht mehr. Und wartete und wartete. Bloß keine Bewegungen. Eine Fliege labte sich am Schweiß meines Angesichtes; lass sie, sie hat Durst. Ich auch. Es krabbelte unter dem T-Shirt, einfach ignorieren. Ein Ameisennest hatte ich nicht gesehen, konnte also nicht so schlimm werden. Und Zecken? Die kenne ich schon. Und das Warten lohnte sich. Nach ca. 15 min zeigte sich der Kopf einer Mini-Echse in einem Spalt der Mauer, eine juvenile Waldeidechse, nur wenige Tage alt. Sehr langsam wagte sie sich heraus. Eine weitere wuselte durchs Gras an der Mauer. Das Herz des weißhaarigen Reptilienfans vor der Mauer hüpfte vor Freude, denn die Mutter hatte ich seit März 2024 vermisst. Auch wenn diese kleinen Tiere Geschöpfe Gottes sind, einen biologischen Erzeuger müssen sie ja haben, besser gesagt, ein Pärchen.
Somit nahm der Tag, trotz 13., ein gutes Ende. 4,5h später unter der Dusche habe ich auch keine Zecken gefunden.

 

Nach diesem schweißtreibenden Einsatz wurde am Samstag, 19. Juli mit vereinten Kräften das getrocknete Schnittgut von der Fläche an den Rand unter die Bäume getragen. Am darauffolgenden Dienstag verteilte W. Rieser mit P. Kaiser dann selbst gesammelte Samen von Wiesen-Bärenklau, Wiesen-Bocksbart, Scharfgarbe, Spitzwegerich, Rotklee, Wiesen-Margerite, Kuckucks-Lichtnelke, Wiesen-Pippau und Braunelle auf der freien Fläche. Außerdem wurden einige Pflanzen von Scharfgarbe und Hornklee gesetzt.

 

Fotos: Nadine Rosin (3), Annette Jacobs (1)

Impressionen aus dem Biotop

alle Fotos: Peter Kaiser

Kohldiestel mit Erdhummel & Skorpionsfliege & Gepunktete Nesselwanze, Eschenblüten-Gallmilbe, fleißige Aktive, 

Ampfer-Spanner, Erdkröte, Gewöhnliche Strauchschnecke

Wollkäfer, Waldbrettspiel, Gemeiner Nimrod, 

Landkärtchen, Listspinne, Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter

Wiesenhummel & Gefleckter Schmalbock, Wiesenhummel, junge Waldeidechse

Gelbrandkäfer, Gemeine Wespe, Wald-Mistbiene

weibliche Regenbremse, gemähte Fläche, Blutrote Heidelibelle


Samstag, 16.11.2024: Pflegemaßnahmen im Biotop Kohlgrund


Es war mal wieder soweit: der Vorstand unserer NABU Gruppe rief zu einem Arbeitseinsatz im Kohlgrund auf, dem 14 unserer Mitglieder und Naturfreunde folgten.

 

Die Aufgabe bestand darin, die Erhaltung der feuchten Wiesenfläche mit einer artenreichen Wiesenflora durch eine Mahd zu fördern und die untypischen Heckenpflanzen zurückzuschneiden. Auch wurde der Bewuchs zur angrenzenden Wiese des Bauern zurückgeschnitten.  Die in den letzten Jahren angelegte  Trockenmauer an der Westseite  wurde von der wuchernden Weide befreit, viele weitere Gehölze beschnitten und das Schnittgut auf die bereits vorhandenen Benjeshecken verteilt.

 

Das Mähen der Wiesenfläche sowie das Zusammenrechen und Entfernen des Schnittgutes von der Fläche war wegen der Feuchtigkeit diesmal recht schwer.

 

Nach drei Stunden harter Arbeit standen dank Uli und Inge Kaffee, Kaltgetränke, belegte Brötchen sowie ein feiner Karottenkuchen für die Helfer bereit. Während des Essens wurden Ideen ausgetauscht, die die Arbeiten in Zukunft erleichtern könnten.

Fotos: Sarah Johannsmeier und Annelie Röhm


Links: der Auszug aus dem Biotop-Bogen zum Kohlgrund nach dem heutigen Arbeitseinsatz des NABU Fulda und Künzell.

 

Die heute, Samstag, 17.02.2024 im Kohlgrund erfolgreich durchgeführte Maßnahme dient als Vorbereitung für die geplante Teich-Sanierung.

 

Dank Thomas Müller mit seiner Kettensäge konnten wir bereits alles Gehölz und Sträucher für die Bagger-Gasse am nordöstlichen Teichufer entfernen, aber auch direkt am/im Wasser das Gehölz entfernen bzw. bereits absägen, so daß der Bagger es herausziehen kann.

 

 

Eventuell findet am folgenden Samstag (24. Februar) ein weiterer Einsatz statt, dann am restlichen Südwest-Ufer und eventuell Zersägen der beiden umgestürzten Bäume an der Südkante des Biotops.

 

Ein guter Vorschlag seitens des Ehepaar Müller: Schreddern des Holzschnittes für Mulchhaufen.

 

Großen Dank allen Helfern !

Text und Biotopbogen: Peter Kaiser


Foto: NABU Fulda und Künzell, hier wurde das Schnittgut der letzten Einsätze auf Benjeshecken abgelegt
Foto: NABU Fulda und Künzell, hier wurde das Schnittgut der letzten Einsätze auf Benjeshecken abgelegt
Foto: NABU Fulda und Künzell, Buschwerk bereits beräumt
Foto: NABU Fulda und Künzell, Buschwerk bereits beräumt

Die Benjeshecke

In den letzten zwei Februar Wochen 2024 wurde im Kohlgrund das Teichufer wieder mal etwas freigeschnitten und auch der Windwurf zerkleinert und alles wurde zu den bereits vorhandenen Benjeshecken gegeben. Diese Benjeshecken sind eine natürliche Grenze zur landwirtschaftlich genutzten Anschlussfläche und ermöglicht sogleich auch zahlreichen Lebewesen einen Unterschlupf sowie Versteckmöglichkeiten.

 

Die Benjeshecke, die nach ihrem Erfinder Herrmann Benjes benannt wird, verfolgt vor allem das Ziel, durch locker aufgeschichteten Gehölzschnitt den Aufwuchs von neuen Hecken zu fördern und ermöglicht somit die Vernetzung unterschiedlicher Lebensräume.

 

Die Hecke kann nach dem nächsten Teichrückschnitt mit dem Schnittgut weiter befüllt werden.


11. November 2023 Pflegemaßnahme im Kohlgrund

Alle Jahre wieder treffen sich Mitglieder und Freunde unserer NABU Gruppe im Kohlgrund, um dort die Herbstpflegemaßnahmen durchzuführen. In den letzten Wochen gingen oft Schauer hernieder, so dass wir alle sorgenvoll zum Himmel schauten und hofften, dass das Wetter trocken bleibt. Ja, es blieb trocken und die Sonne zeigte sich ab und zu.

In diesem Jahr war es wieder notwendig auch die Grenze zur Wiese des Bauern frei zu schneiden. Das Schnittgut legten wir auf die vorhandenen Benjeshecken.

Das Mähen klappt seit ein paar Jahren sehr gut, seitdem Ralf mit seinem Balkenmäher die großen Flächen sehr schnell freischneidet. Die Feinarbeiten, vor allem am Teich und bei den beiden Quellen, werden mit der STIHL Motorsensen abgemäht.

Als alle Arbeiten beendet waren und Inge mit dem Essen kam, fing es auf einmal an, etwas zu nieseln. Da wurden schnell die gedeckten Tische unter den Baum gestellt, der noch das meiste Laub an seinen Zweigen hängen hatte, um somit das Essen vor dem Nieselregen zu schützen. Für alle Teilnehmer war das ein angenehmer und erfolgreicher Tag.



Samstag, 12. November 2022, Arbeitseinsatz im NABU Biotop Kohlgrund


05. März 2022:

Sturmschäden an der Biotopgrenze

Einerseits war ein Baum auf die Benjeshecken gefallen, der ohne Motorsäge nicht zu beseitigen war (siehe Foto). Dann war ein langer Ast des „Hochentaster-zerstörenden“ Baumes auf die Wiese des Landwirtes abgeknickt. Diesen konnte ich in mehreren Versuchen ganz vom Baum lösen und dann vor der langen Benjeshecke ablegen.

Einige Äste waren durch den Sturm abgefallen und lagen z.T. auf der Wiese. Habe dort ein bißchen aufgeräumt.

Im Biotop lagen auch einige Äste die ich ebenfalls aufräumte. Dort ist auch ein größerer Ast von einem Baum abgeknickt, stört aber soweit nicht. Gruß Peter K.


Foto: L. Herzig
Foto: L. Herzig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Luftaufnahme Kohlgrund nach der NABU Aktion vom 13. November 2021


Samstag, 06. November 2021 und Samstag, 13. November 2021

Einsatz von Mitgliedern aus NABU Gruppen des KV Fulda im Kohlgrund

Foto: Annelie Röhm Pflegearbeiten im Biotop Kohlgrund
Foto: Annelie Röhm Pflegearbeiten im Biotop Kohlgrund

Vorstandsmitglieder des NABU Kreisverbandes Fulda, sowie Mitglieder der NABU Gruppe Fulda und Künzell, NABU Petersberg, NABU Flieden und NABU Hünfeld waren am Samstag 13. November 2021 noch einmal draußen im Kohlgrund und haben die Grenze zwischen dem NABU Biotop Kohlgrund und der angrenzenden Wiese des Landwirtes freigeschnitten. Zuvor, am 06. November, wurden die Grenzsteine freigelegt und mit Pfosten markiert.

Das Strauchwerk, dass sich in den letzten Jahren zu stark über die angrenzende Wiese des Bauern ausbreitete, wurde bis zur Grundstücksgrenze zurückgeschnitten und das Schnittgut gleich als Benjeshecken (siehe Bild) gestapelt. Nach fünf Stunden Arbeit war die Grenze wieder frei.


Am Samstag, 06. November 2021 bei herrlichen Sonnenschein, war es wieder soweit. Mitglieder und Freunde der NABU Gruppe waren aktiv im Kohlgrund tätig. Es wurden Mäharbeiten durchgeführt und sogleich das Schnittgut, das noch sehr feucht war, auf Reisighaufen und unter den Büschen locker verteilt. Am kommenden Samstag wollen einige Mitglieder dieses Schnittgut auflockern, um den Schimmelprozess zu verhindern.

Desweiteren sind notwendige Landvermessungen durchgeführt worden.

Im Einvernehmen mit dem benachbarten Landwirt erfolgten am Samstag, 13. November 2021, Korrekturschnitte an den Gehölzen zwischen den beider Grundstücken.